Ein junger Mann namens Tom Parris aus dem 24. Jahrhundert reist mithilfe eines magischen Kristalls in die Zeit des Mittelalters.
 
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Marélia
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BeitragThema: Storyline    Mo Mai 25, 2015 6:39 pm

Die Sonne erwachte mal wieder. Meine Schwester lag neben mir und schlief noch. Ich beschloss sie schlafen zu lassen, sprang aus dem Bett, zog mich an und lief die Treppe hinunter. Auch unsere Eltern schliefen noch. Ich ging nach draußen und blieb vor der Tür stehen. Warme Sonnenstrahlen und das Gezwitscher der Vögel begrüßte mich. Ich atmete die frische Frühlingsluft ein und schloss die Augen. Als ich sie wieder öffnete, hatte sich die Tür hinter mir von selbst geschlossen. Ich überlegte, was ich machen könnte. Ich lächelte und lief den Waldweg in Richtung der Stadt entlang. Ich war immer wieder überwältigt, wenn ich die Stadt betrat. Ich lief gradewegs zum Markt. Die vielen Menschen die vielen bunten Farben die vielen Gerüche die vielen Stände... Jedes mal blieb ich stehen, um mir einen Stand anzusehen und jedes mal brauchte ich lange dafür. Heute erregte ein kleines lilablaues Zelt meine Aufmerksamkeit. Es lockte mit bunten Sternen und einem Holzschild auf dem stand:

Minervas Zauberzelt
-Wahrsagungen über
-Zukunft
-Liebe
-Glück
-und Handlesen

Ich schnaubte verächtlich, als ich die lange Menschenschlange davor sah. Wie viele Menschen doch immer darauf hereinfallen! Ich wollte schon weitergehen, überlegte es mir dann doch noch einmal anders und stellte mich brav an der Schlange an, um mich dann Stück für Stück nach vorne zu schnipsen. Vor mir traten ein junger Mann mit einem kleinen Jungen an der Hand aus dem Zelt. Alle Menschen verbeugten sich oder knicksten. Ach der König und der Prinz... Ich verdrehte die Augen und schlüpfte ins Zelt.
Es roch nach Rosen und Vanille. Öllampen brannten und eine merkwürdige Musik war zu vernehmen. Weiche Kissen lagen am Boden verteilt. Ein niedriger Tisch stand neben den Kissen, verdeckt von einem tiefblauen Tuch. Hinter dem Tisch saß eine alte Frau mit einem faltigen Gesicht. Sie hatte wassserblaue Augen und trug eine Art Hut, der, sofern sie welche hatte, ihre Haare verdeckte. Ich sah mich immer noch kritisch um, als sie mich ansprach. "Setz dich, setz dich und sage mir, was die weise Minerva dir erzählen darf..." Einen Versuch ist es wert, dachte ich und setzte mich. Ich erinnerte mich an die Worte meiner Mutter. Halte dich von menschlichen Zauberern fern... Ich schüttelte den Kopf. Es wird schon nichts passieren. Vielleicht kann ich der Frau eine lustige Lektion verpassen "Ich würde gerne meine Zukunft hören." Die alte Frau nickte zufrieden. "Sehr gut, sehr gut..." Sie holte eine Glaskugel hervor. Als ib sie darin etwas sehen kann Sie fuchtelte wild herum und murmelte dazu völlig verrückte Sätze vor sich hin. Ich sah ihr gelangweilt zu. Plötzlich zischte sie und starrte angestrengt in die Kugel. "Ich sehe etwas..." Im Ernst? "Es ist ganz deutlich..." Meine Güte...! "Dir stehen große Abenteuer bevor." Das weiß ich auch. "Du liebst deine Schwester..." Ich weiß. Moment woher weiß sie, dass ich eine Schwester habe? "Du hast eine große Zukunft vor dir..." Sie sah auf. "Das wars." Ich überlegte nicht lange. "Können Sie mir auch sagen, was ich morgen machen werde?" Sie sah mich überrascht an. "Ja, natürlich, kostet aber extra." "Sagen Sie es mir." Sie nickte erneut und starrte wieder in ihre Glaskugel. Ich schnippte mit den Fingern und schloss die Augen. Meine Hände presste ich mit zwei Fingern gegen den Kopf. Ich sah mich mit meiner Schwester über die Wiese rennen und wir flochten Blumenkränze...
Dann war die Version verschwunden. Die Frau sah mich wieder an. "Du... gehst in ein Dorf..." "Falsch." "...und kaufst dir etwas." "Nein, das glaube ich nicht." Die Frau knurrte. Ganz im Ernst sie knurrt wie ein Wolf "Du wagst es die große und weise Minerva zu beleidigen?" "Ich beleidige Sie nicht, ich sage Ihnen nur, dass Sie nicht Recht haben." Die Frau sprang auf. "Du... du..." "Stottern Sie ruhig weiter. Ich gehe jetzt." Ich drehte mich um und ging. Vor dem Zeltausgang schnippte ich noch einmal mit den Fingern. Ich hörte einen dumpfen Aufprall und lächelte zufrieden. Draußen erwartete mich das totale Chaos. Menschen rannten ängstlich durcheinander. Ich sah mich verwundert um. Was ist denn hier los? Erst als ich ein Rauschen hörte, sah ich nach oben. Mehrere Magier und Geister flogen umher und schossen Blitze auf die Menschen. Ich keuchte auf und rannte los. Ich sprang über Menschen, schlängelte mich an ihnen vorbei, während ich immer wieder auf die Magier zielte. Ich hoffte nur, dass sie mich nicht bemerkten. Ich täuschte mich. Sie bemerkten mich und beschossen nun nur noch mich. Ich lief weiter und schoss zurück, doch ein Schuss traf mich an der Schulter. Ich schlug auf das Kopfsteinpflaster auf und alles wurde schwarz.

Jahre später kämpfen Zauberer, Magier, Geister und Menschen um ihr Leben. Niemand ist mehr sicher. Wer wird überleben? Wer kämpft gegen wen und warum eigentlich? Entscheide du wer gewinnt. Wer wird Zauberer und Magier und die Soldaten des Königs anführen. Du entscheidest das Schicksal von Iridia.
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